Trauminseln im Golf von Neapel - mit Genuss und Muße

Ischia, Capri, Procida und Neapel

Kampanien, die süditalienische Region am Tyrrhenischen Meer mit der Hauptstadt Neapel, bietet wie kaum ein anderes Gebiet Italiens so viel an kultureller Attraktivität und mediterraner landschaftlicher Anmut.

Die fruchtbare Küstenebene ist bekannt für den Anbau von Zitrusfrüchten; außerdem werden hier Getreide, alle Arten von Gemüse und Obst, Tabak, Oliven und Wein kultiviert.

Schon die antiken Griechen siedelten an der kampanischen Küste und zur Zeit des römischen Imperiums wurde „campania felix“ zum bevorzugten Erholungsgebiet wohlhabender Patrizier aus der Hauptstadt Rom. Bereits um 1800 war der Golf von Neapel mit seinen Inseln Capri und Ischia für betuchte Engländer der Inbegriff sonnigen, heiteren Lebensgefühls in einer traumhaften Mittelmeerlandschaft.

Unser Hauptstandort wird Ischia, die größte der Phlegräischen Inseln im Golf von Neapel sein.

Ischia, die grüne Insel, lockt mit mediterranem Klima, einer überaus üppigen und artenreichen Vegetation, wunderschönen Gärten und heißen Thermalquellen, mit lebendigen Hafenstädtchen und hübschen Ferienorten. Unternehmen Sie dort eine Inselrundfahrt mit Besuch des Weinmuseums in La Panza, der Poseidon-Thermalgärtenund des zauberhaften Gartens La Mortella.

Bei einem Tagesausflug nach Capri genießen Sie herrliche Landschaften und großartige Blicke auf die Bucht von Neapel, den Vesuv und die Nachbarinseln. Wer möchte, nimmt an einer Insel-Umrundung mit dem Boot teil und erlebt Capri vom Meer aus. Sie erkunden den mondänen Hauptort und das stillere Anacapri mit der berühmten Villa Axel Munthe. Ein weiterer Tagesausflug führt auf die kleine, noch weitgehend unbekannte kleine Nachbarinsel Procida, wo Sie sich von der malerischen Architektur und der Ruhe des Fischerortes verzaubern lassen können. Hier scheint die Zeit still gestanden zu haben; kein Wunder, dass Procida Drehplatz einiger bekannter Filme war.

Ein Besuch der Stadt Neapel mit Besuch einiger Hauptsehenswürdigkeiten rundet die Reise ab.

 

 

Zur Küche Kampaniens

Die Küche Kampaniens und Neapels war lange Zeit zweigeteilt: Auf der einen Seite gab es die einfache Küche der armen Bauern, die vor allem von Getreide und Feldfrüchten lebte und in der es, wenn überhaupt, Fleisch und Fisch nur an Feiertagen gab. Auf der anderen Seite entwickelte sich die üppige, fantasievolle, spektakuläre und nicht selten äußerst dekadente Küche des Adels und des neapolitanischen Königshauses, die von der Hofküche Spaniens und Frankreichs beeinflusst war. Heute haben sich die beiden Küchen weitgehend angeglichen. Viele der üppigen Gerichte des Adels sind verschwunden und die wirtschaftliche Situation der übrigen Bevölkerung hat sich so verbessert, dass auch sie kaum noch auf Fleisch, Fisch und alle anderen Zutaten der kampanischen Küche verzichten müssen.

Die Region Kampanien ist äußerst fruchtbar. Hier wächst einfach alles - üppig und in jeweils großer Sortenvielfalt - was man für eine abwechslungsreiche und wohlschmeckende Küche braucht: Tomaten, besonders die berühmte, für die Saucenherstellung bestgeeignete Tomatensorte „San Marzano“; Oliven, Knoblauch, Zwiebeln, Peperoncini, Salate, alle Kräuter des Südens, Auberginen, Paprika, Artischocken, Fenchel, Sellerie, Mangold , Orangen, Zitronen, Kiwi, Feigen und Weintrauben, Nüsse usw.

Für viele Menschen außerhalb Italiens ist die Küche Kampanies und Neapels die italienische Küche überhaupt. Viele Spezialitäten, die man heute gemeinhin als typisch italienisch bezeichnet, kommen ursprünglich aus Kampanien und aus Neapel wie beispielsweise Mozzarella di bufala Campana (Büffelmozarella), Spaghetti Carbonara oder al Pomodoro und zahlreiche andere Pastagerichte mit Spaghetti und Maccheroni.

Auch das italienische Nationalgericht schlechthin, die Pizza, kommt aus Neapel: Schon lange als Arme-Leute-Essen bekannt, wurde sie 1889 von Raffaele Esposito, dem Besitzer der Pizzeria Pietro il Pizzaiolo dem italienischen König Umbertto I. mit seiner Frau Margherita bei einem Besuch Neapels offeriert. Die einfache Pizza-Variante mit Tomaten, Mozarella und Basilikum belegt, mit ihren Farben rot, weiß und grün der italienischen Landesflagge ähnelnd, fand besonderen Anklang bei der Königin Margherita, und so war die „Pizza Margherita“ geboren. Heute gibt es Pizza in beinahe unübersehbarer Vielfalt wie Pizza Funghi , Prosciutto , al Tonno, Quattro Formaggi Cipolla, Marinara usw. Auch die Calzone, die Klapp-Pizza mit den unterschiedlichsten Füllungen (von calza für Strumpf oder calzoni für Beinkleider), stammt aus Neapel.

In Neapel begann auch die Konservierung der Tomate, die heute ebenfalls als „typisch italienisch“ gilt und ohne die viele italienische Gerichte nicht denkbar wären; von hier trat sie ihren Siegeszug in Dose, Tube oder Glas in die ganze Welt an.

 

Unser Menu-Tipp für Sie:

Dieses Menue mit Rezepten aus Kampanien schmeckt nach sonnigem Süden und Lebensfreude! Genießen Sie es!

Vorspeise

Insalata Caprese

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Kugel Mozzarella, vorzugsweise Büffelmozzarella
  • 2 - 3 Fleischtomaten
  • 1 Bund Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl, extra vergine (kalt gepresst)

Zubereitung

Die Mozzarella und die Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Frische Basilikum-Blätter putzen, abzupfen, kleine Blätter ganz lassen, größere zerpflücken. Tomaten und Mozzarella auf einer Platte dachziegelartig anrichten, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit kalt gepresstem Olivenöl beträufeln und mit dem Basilikum garnieren. Keinen Essig verwenden! Wer mag, kann noch ein paar feine Kapern zugeben.

 

Hauptgericht mit Fleisch - Kaninchen auf Ischia-Art

(Coniglio all’ischitana)

Zutaten für 4-6 Portionen:

  • 1 Kaninchen, ca. 1,2 kg, küchenfertig, in ca. 10 Stücke vom Händler teilen lassen
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 500 g Tomaten, in kleine Stücke geschnitten
  • 2 - 3 Knoblauchzehen,1 große Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
  • 1 TL Chilischoten (klein gehackt)
  • 6 EL Petersilie (fein gehackt)
  • 1 großer Bund gemischte Kräuter nach Belieben (Thymian, Majoran, Rosmarin, Basilikum)
  • einige Salbeiblätter
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Olivenöl
  • Weißweinessig (für das Essigwasser)
  • Pfeffer und grobes Meersalz

 

Zubereitung

Die Kaninchenteile in eine flache Schüssel legen, mit etwas Essigwasser übergießen und unter gelegentlichem Wenden zugedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Die frischen Tomaten kurz überbrühen, schälen, entkernen und vierteln. Die getrockneten Tomaten grob hacken. Kaninchenstücke aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und in reichlich Olivenöl rundum scharf anbraten. Grobes Meersalz, Chili sowie stiftelig geschnittene Knoblauchzehen hinzufügen, kurz mitrösten und dann mit Weißwein ablöschen. Getrocknete und frische Tomaten sowie die gehackten Kräuter einrühren, aufkochen lassen und nochmals abschmecken. Dann die Hitze etwas reduzieren und (nicht zugedeckt) fertig braten, bis die Flüssigkeit völlig verdunstet ist und das Kaninchen von einem glänzenden Film überzogen ist. Währenddessen wiederholt wenden, bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit (Wein oder Wasser) zugießen. Garungszeit ca. 45 Minuten. Das Kaninchen im Topf auftragen.

Als Beilage empfehlen wir: gebratene Polentascheiben, Backkartoffeln oder knuspriges Weißbrot

Zu diesem Essen schmeckt am besten ein kräftiger Weisswein, wenn möglich aus Ischia!

 

Hauptgericht vegetarisch - Melanzane alla Parmigiana

(Auberginen - Auflauf auf Parma-Art)

 

Zutaten für 4 - 6 Portionen:

  • 4 große Auberginen, ca. 1 kg
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 2 Päckchen Mozarella
  • 4 gehäufte El Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Bund frisches Basilikum
  • 4 hartgekochte Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl
  • Mehl zum Einwälzen

Zubereitung

Die Auberginen längs in fingerdicke Scheiben schneiden und in Mehl wälzen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginen darin anbraten, danach gut mit Küchenkrepp abtupfen.

In einem Topf die klein geschnittene Zwiebel und den gepressten Knoblauch im Olivenöl goldbraun braten, die Tomaten hinzugeben, mind. eine Viertelstunde köcheln lassen und am Schluss mit Salz, Pfeffer (alternativ mit Gemüsebrühe) kräftig abschmecken, evtl. eine Prise Zucker und Zimt zufügen. Am Schluss die klein geschnittenen Basilikumblätter hinzugeben.

Nun eine ofenfeste Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen und den Boden mit einer dünnen Schicht Tomatensauce bedecken. Darauf die Auberginen verteilen, wieder eine Schicht Tomatensauce darüber geben, darauf die hartgekochten Eier in Scheiben oder in Würfeln, dann mit Mozzarellascheiben belegen und etwas Parmesan bestreuen. Nun wieder mit einer weiteren Schicht in der gleichen Reihenfolge fortfahren.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C so lange überbacken, bis eine goldbraune Kruste entsteht, das dauert ca. 30 – 40 Minuten. Sollte die Käsekruste zu schnell bräunen, den Auflauf mit Alufolie abdecken.

 

Dessert - Tiramisu al limone

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 250 g Mascarpone (evtl. auch Sahnequark)
  • 250 g Schlagsahne
  • 4 Eier
  • 200 g Zucker
  • Limoncello
  • 1 ungespritzte Zitrone
  • Löffelbisquits 

Zubereitung

Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Zitronenschale abreiben und zum Mascarpone geben und etwas Limoncello hinzufügen. Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unter die Creme heben. Nun die Eigelb-Zucker-Mischung gut unterrühren.In eine flache Schüssel etwas Limoncello geben und die Löffelbisquits eintauchen und anschließend in ein flaches Gefäß nebeneinander legen. Über die Bisquits gleichmäßig die Zitronencreme verteilen und wieder Bisquits darüber schichten. Mit einer Schicht Zitronencreme abschließen.

Das Tiramisu 2 - 3 Stunden in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren mit Zitronenscheiben und /oder Minzblättchen dekorieren.

 

Alle Rezepte sind von uns ausprobiert und sind einfach nachzukochen.

Wir wünschen Ihnen Buon appetito!

 

Zu den Weinen Kampaniens

Reben wurden auf den fruchtbaren Böden Kampaniens seit uralter Zeit angebaut. Bereits die alten Römer bauten hier Wein an. Der vulkanische Boden der Region ließ die besten Weine des Römischen Reiches gedeihen, den sogar und die Dichter Horaz, Vergil und Plinius priesen. Heute wird über die Hälfte der Produktion mit einer Million Flaschen im Jahr vom berühmten Familienbetrieb Mastroberardino bestritten. Mastroberardino stellt unter anderem den bekannten Lacryma Christi („Tränen Christi“) del Vesuvio her.

Die besten Weine aus Kampanien werden aus uralten regionalen Rebsorten erzeugt. Von den sanften Hügellandschaften der Provinzen Benevento und Avellino über die steil terrassierten Weinberge an der Amalfiküste und auf den Inseln Capri und Ischia bis zu den Hängen des Vesuvs sind die Weine Kampaniens ebenso vielfältig wie die Landschaften dieserRegion.

Unter den vielen ausgezeichneten Weinen Kampaniens seien hier vier Klassiker vorgestellt:

Aglianico
Die rote Rebsorte Aglianico zählt zu den meistverbreiteten in Süditalien und findet unter den Boden- und Klimabedingungen Kampaniens ihre Vollendung. Die Aglianico-Rebe wird in der ganzen Region angebaut und ergibt reiche Weine mit vollem Körper.

Falanghina
Die Falanghina-Traube wird in der ganzen Region Kampanien angebaut und ergibt exzellente, spritzige Weißweine. Sie zählt zu den ältesten Rebsorten Italiens und wird in Kampanien seit der Zeit der Römer gezüchtet. Seine leicht süßen, fruchtigen Noten macht den Falanghina zum perfekten Weißwein zu Fisch, Pasta oder auch als Sommer-Aperitif.

Lacryma Christi del Vesuvio
Oft werden biblische Geschichten von Himmel, Hölle und Luzifers Fall erzählt, um den eindrücklichen Namen Lacryma Christi del Vesuvio zu erklären, der „Christi Träne am Vesuv” bedeutet. Der Name wird zur Bezeichnung der Rot-, Weiß- und Roséweine verwendet, die an den Hängen des Vesuv angebaut werden.

Greco di Tufo
Es ist ein spritziger Weißwein aus Kampanien und ein ausgezeichneter Begleiter von Fischgerichten und anderen Meeresspezialitäten Kampaniens.

P.S.: Die bekanntesten Liköre aus Kampanien sind der Limoncello, ein Likör aus Zitronen der Sorte „Limone Ovale di Sorrento“ und der Kräuterlikör Strega, der aus rund 70 Kräutern aus Europa, Mittelamerika und dem Orient besteht und dessen typisch gelbe Farbe durch den beigemischten Safran entsteht.

 

 

Unsere Literatur-Tipps für Sie:

Eva Gründel und Heinz Tomek
„Golf von Neapel - Die Küsten-Ischia-Capri“

Eine interessant geschriebene Alternative zu den klassischen Kunstreiseführern; behandelt die verschiedensten Aspekte dieser Region, Geschichte, Kultur, Alltägliches, Kurioses, Kulinarisches, Reiserouten etc. mit vielen praktischen Tipps.

Lesevergnügen pur!
„Dumont Richtig Reisen“, Verlag Dumont 2003

 

Peter Peter
„Literarische Entdeckungen zwischen Neapel, Sorrent, Amalfi und Capri“

Ein höchst spannendes und amüsantes Potpourri aus Beobachtungen des Alltagslebens und Schilderungen von berühmten Persönlichkeiten aus Kunst, Film und Politik, aus früheren Jahrhunderten bis heute. Hervorragend geschrieben!

Verlag Klett-Cotta , 2003

 

Elsa Morante
„Arturos Insel“

Rückblickend erzählt die Hauptfigur, der Knabe Arturo, seine Kindheitserinnerungen auf der paradiesischen Insel Procida, wo er mutterlos und halbwild aufwächst. In diesem Roman wird ein fast vergessenes Stück Italien geschildert.

Ein italienischer Klassiker aus dem Jahr 1957 von einer der wichtigsten Vertreterinnen der Nachkriegsliteratur.

Verlag Wagenbach, 2009

 

Elena Ferrante
„Meine geniale Freundin“

Dies ist die Geschichte zweier unzertrennlicher Freundinnen - aufgewachsen in den 50er Jahren in einem volkstümlichen und ärmlichen Stadtteil Neapels - über einen Zeitraum von 6 Jahrzehnten.

Elena Ferrante ist das Pseudonym einer Schriftstellerin aus Neapel. Dies ist der 1. Band der Neapolitanischen Saga und handelt von Kindheit und früher Jugend. 2017 folgen die beiden nächsten Bände. Wunderbar zu lesen!

Verlag Suhrkamp, August 2016

 

 

Speziell für GartenliebhaberInnen:

Robert I.C. Fisher
„Im Paradies der Gärten. Auf Capri, um Neapel und an der Amalfiküste“

Ein wunderschöner Bildband mit ausführlichen Texten zu 21 Traumgärten, geschrieben und fotografiert von dem Kunsthistoriker und Reisefotografen Robert I.C. Fisher.

 

Oberitalienische Seen / Tessin

Eine Reise in Kooperation mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen e.V.

Erleben Sie auf dieser Reise die zauberhaften Gärten und Villen in der paradiesischen oberitalienischen Seenlandschaft zwischen Luganer See, Lago Maggiore und Lago di Como!

Den besonderen Reiz der Tessiner Landschaft mit ihrem überaus angenehmen Klima macht die üppige Vegetation, gesteigert durch die Kontraste von alpiner und submediterraner Landschaft, aus - schneebedeckte Berge glänzen am Horizont, während man an den malerischen Seeufern unter Palmen spazieren kann. Rosen und Alpenrosen, Zypressen und Zwergwacholder, Kamelien und Eukalyptus - schier unerschöpflich ist die Vielgestaltigkeit der Pflanzenwelt zwischen Seeklima und Hochgebirge. Außerdem wachsen hier Magnolien, Azaleen, Mimosen, Orangen- und Zitronenbäume.

Die Gartentradition an den oberitalienischen Seen datiert bis in die römisch-antike Zeit, seit Jahrhunderten entstanden hier einige der schönsten Gärten überhaupt. Die dazu gehörigen Villen, meist Bauwerke aus dem 16. bis 19.Jahrhundert, entfalteten sich in einer verfeinerten Eleganz, die von den üppig wachsenden Gartenanlagen wunderbar gespiegelt werden.Genießen Sie einige der schönsten Villen und Gärten in der oberitalienischen Traumlandschaft!

„Der Zauber der Tessiner Landschaft liegt in ihrem geheimnisvollen Licht, in der Linie ihrer Hügel, in den uralten Kastanien- und Buchenwäldern, in den abgeschiedenen Tälern. Im Gegensatz zwischen Bergen und Seen, in den Winkeln der Dörfer und Städte, die doch ihre lombardische Freimütigkeit zu bewahren wussten.“

 

 

Zur Küche der Lombardei

Die Lombardei, ital. Regione Lombardia, in welcher unser Reiseziel, die Oberitalienischen Seen liegen, war von je her ein Durchgangsland und entsprechend vielen kulturellen und kulinarischen Einflüssen ausgesetzt.

Die Lombardei hat als Nachbarn im Norden die Schweiz und Trient-Südtirol, im Osten Venedig, im Süden die Emilia-Romagna und im Südwesten das Piemont. Daher ist es schwer, von der lombardischen Küche zu reden. Die Küche in der Lombardei ist eher in verschiedene kleine Regionalküchen unterteilt und geprägt von Gerichten aus den Bergen und von den Seen, die sehr an ihre geographische Lage, an die verschiedenen historischen Geschicke und die Traditionen der Nachbarländer gebunden sind.

Vor allem aber wird diese Küche nicht - wie es in anderen Regionen Italiens geschehen ist - durch die Armut geprägt, also von der Notwendigkeit breiter Bevölkerungsschichten, Gerichte aus Wenigem zu erfinden und sie mit Kräutern und besonderen Verarbeitungsweisen schmackhaft zu machen. Die lombardische Küche basiert auf dem großen Reichtum an landwirtschaftlichen Erzeugnissen des fruchtbaren lombardischen Bodens und auf dem wirtschaftlichen Wohlstand, der in dieser Region für einen großen Teil der Bevölkerung stets typisch war.

Ein vereinendes Element der Küche in der Lombardei ist das Risotto, das in schier unendlichen Variationen zubereitet wird: mit Gemüse, Wurst, Schinken, Safran, Pilzen, Trüffeln, Käse, Süßwasserfischen, Krebsen und sogar mit Fröschen.

Neben dem Risotto ist die Lombardei Heimat mehrerer weithin bekannter kulinarischer Köstlichkeiten, wie z.B. das Ossobuco (geschmorte Kalbshaxenscheiben), Vitello Tonnato (gekochtes Kalbfleisch, kalt mit Thunfischsoße serviert), Cassoeula (deftiger Wintereintopf aus Schweinewürstchen, Wirsing und Schweinefleisch), Tortelli di Zucca (mit Kürbis gefüllte Nudeln), Bresaola (sehr magere geräucherte Hartwurst), Mostarda Cremonese (sehr süßer Senf), und der berühmte Weihnachtskuchen Panettone. Auch der Vorläufer des Wiener Schnitzels, das Piccata alla Milanese (Kalbschnitzel mit Parmesan paniert), stammt aus der Lombardei.

Die Lombardei ist auch Heimat von 13 beliebten und von Feinschmeckern hochgelobten Käsesorten, darunter der weltberühmte Gorgonzola, Parmiggiano Reggiano, Grana Padano, Mascarpone und Taleggio.

Das gastronomische Bild der Lombardei ist folglich ein Mosaik aus den Küchen ihrer Provinzen, die ihren eigenen Charakter bewahren bei einer in gewisser Hinsicht vereinenden Verwandtschaft.

 

 

Unser Menü-Tipp für Sie:

Vorspeise: Grüner Salat mit Walnüssen und Parmesan

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Handvoll güner gemischter Salat
  • 2 Handvoll Rucola
  • 1 kleine Zwiebel
  • 8 Cocktailtomaten
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 2 EL Öl (Nussöl)
  • 6 EL Balsamico, weiß
  • 1 TL Honig
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 60g Parmesan, fein gehobelt

Zubereitung: 

Zuerst röstet man die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett ca. 5 Min. an und lässt sie auskühlen. Dann  schneidet man die harten Stiele vom Rucola ab und wäscht ihn zusammen mit dem übrigen Salat und lässt alles gut abtropfen.
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und die Tomaten halbieren oder vierteln. Die Blattsalate auf die Teller verteilen und die Tomaten oben auflegen.
Nun  das Dressing, aus Öl, Essig, Honig, Salz, Pfeffer und Zwiebeln mischen und über den Salat geben.
Zum Schluss die Nüsse auf den Salat streuen und den frisch gehobelten Parmesan darüber geben.

 

Hauptgericht: Risotto „Primavera“

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Reis speziell für Risotto, z.B. die Sorte Arborio
  • 500 g grüner Spargel, eher dünne Stangen
  • 1 kleine Zucchini
  • 100 g grüne Erbsen, auch Tiefkühlware
  • 2 EL Butter
  • 100 ml Weisswein
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 - 2 Schalotten
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Etwas Olivenöl in einen Topf erhitzen. Die Schalotte kleinschneiden und zusammen mit dem Risottoreis in einen passenden Topf geben und darin anschwitzen. Gleich mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Dann mit Weißwein ablöschen. Umrühren und mit Gemüsebrühe immer nach und nach aufgießen. Dabei die Flüssigkeit immer wieder einkochen lassen und gut rühren.

Die Zucchini waschen und in Streifen oder kleine Würfel schneiden. Den Spargel schälen und in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden, zusammen mit den Erbsen zum Risotto geben. Dabei unter ständigem Umrühren immer wieder Gemüsebrühe zufügen, bis der Risotto bissfest und die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Kurz vor Ende kann man auch noch einmal einen Schluck Wein hinzugießen.

Zum Schluss die Butter und den Parmesan unterheben und heiß servieren, evtl. mit Brunnenkresse verfeinern.

 

Dessert: Tiramisu (ital. „Zieh mich hoch!“)

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 1 - 2 Tassen Espresso oder starken Kaffee, gezuckert
  • 200 g Löffelbiskuits
  • 50 ml Rum oder Amaretto
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 1 - 2 EL Kakaopulver

Zubereitung:

In einer Schüssel den Mascarpone, Zucker und Vanillezucker vermischen. In einer anderen Schüssel die Sahne steif schlagen. Dann die Sahne unter die Mascarponecreme heben. 1-2 Tassen Kaffee mit Zucker und 50ml Rum bzw. Amaretto in eine flache Schüssel geben. Die Löffelbiskuits kurz darin eintauchen und in eine Auflaufform legen. Darauf eine Schicht Creme, dann wieder eine Lage Biskuits und noch mal Creme. 

Das Tiramisu ein paar Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen. 

Genießen Sie dieses köstliche Menü zusammen mit einem feinen Weisswein aus der Region, z.B. einem Lugana oder einem Riviera del Garda.

Wir wünschen gutes Gelingen und buon appetito!

 

 

 

 

Zu den Weinen der Lombardei

Der Weinbau in der Lombardei hat eine lange Tradition. Bereits die Etrusker bauten in der Gegend die ersten Reben an.

Obwohl die klimatischen Bedingungen auf der ersten Blick nicht vorrangig für den Weinbau geeignet scheinen, produzieren die Weinbauern der Lombardei alljährlich herausragende Erzeugnisse. Die vielseitigen Böden und die mikroklimatischen Subregionen tragen zu diesem Erfolg bei.

Wer also auf der Suche nach dem einen typischen Wein für die Lombardei ist, wird enttäuscht werden; ebenso wie die Küche zeigt sich auch beim Wein große Vielfalt bei hoher Qualität. In der Lombardei sind besonders viele Rebsorten vertreten. Unter den weißen Rebsorten fällt in erster Linie der Chardonnay auf, der vorwiegend im Franciacorta angebaut wird, aber auch Trebbiano und Pinot Bianco sind in größerem Umfang vertreten. Auch bei den roten Rebsorten herrschen regionale vor, wobei sich Lambrusco, Pinot Nero, Nebbiolo, Merlot, Babera und Cabernet Sauvignon ungefähr die Waage halten.

Die renommiertesten Lagen befinden sich in der Nähe der großen italienischen Seen, wie dem Lago Maggiore, Lago di Como, Lago d’Iseo und Luganer See.

Hier im Norden der Lombardei herrscht ein besonderes Mikroklima vor. So ist das Wetter eigentlich kontinental geprägt. Doch sowohl die Alpen im Norden als auch die ausgleichende Wirkung der Seen bieten einen schützenden Einfluss gegen extreme Temperaturausschläge. Dadurch erhält das Klima mediterrane Züge.

Die Lombardei ist auch eine Schaumweinhochburg (Spumante), es werden vorwiegend französische Rebsorten nach dem Vorbild der Champagne angebaut, und die lombardische Hauptstadt Mailand ist außerdem der größte Weinmarkt Italiens. Die häufigsten Rebsorten sind bei den Rotweinen Barbera, Bonarda, Cabernet Sauvignon, Lambrusco, Merlot, Nebbiolo und Pinot Noir und bei den Weißweinen Chardonnay, Pinot Bianco und Trebbiano.

 

P.S.: Aus der Lombardei kommt auch der weltberühmte Aperitif Campari, dessen unverwechselbarer Geschmack aus mehr als 60 Zutaten besteht und dessen charakteristische Farbe übrigens aus Schildläusen gewonnen wird.

 

 

Unsere Literatur-Tipps Für Sie

Hermann Hesse: „Italien“
Ein Reiseführer mit Schilderungen, Aufsätzen und Gedichten zu den Landschaften, Städten und Kunstdenkmälern von Oberitalien bis nach Umbrien.
Nach Italien ist Hermann Hesse immer wieder und besonders gerne gereist:

„Man holt sich dort eine Frische und Freiheit und zugleich einen inneren Besitz an Freude und Schönheit, der alles aufwiegt.“

Ein Taschenbuch aus dem Verlag Suhrkamp

 

Rainer W. Kuhnke: „Oberitalienische Seen: Ein literarischer Reisebegleiter“
Ein schöner kleiner Reisebegleiter mit Texten berühmter Literaten zu den Schauplätzen des Lago Maggiore, Lago di Como, des Ortasees und des Luganer Sees.
Insel Taschenbuch, 2001

 




Mallorca mit Kunst und Muße

Erleben Sie mit Muße die Vielfalt der faszinierenden mallorquinischen Landschaft und die kulturellen Höhepunkte der größten und schönsten Balearen-Insel!

Mallorca mit Kunst und Muße

Als pulsierende Metropole wird Sie Palma mit einer Fülle an architektonischem und künstlerischem Reichtum begeistern: Die monumental den Hafen bekrönende Kathedrale, pittoreske Altstadt-Viertel, unzählige Adelspaläste aus dem 16. bis 18. Jahrhundert mit ihren stimmungsvollen Patios, phantastisch verzierte Jugendstilhäuser, das farbenprächtige Miró-Museum und das March-Museum für spanische zeitgenössische Kunst.

Auf Streifzügen durch Cafes, Tapa-Bars, Markthallen und Hafenquartiere haben Sie die Gelegenheit, die Hauptstadt auch abseits der Touristenströme zu erkunden.

Auf unseren Ausflügen entdecken Sie das majestätische Tramuntana-Gebirge, verträumte Meeresbuchten, malerische Dörfer wie Deja oder Fornalutx, prächtige Landgüter wie El Calderers oder die maurisch inspirierten Gärten von Alfàbia. Fruchtbare Landstriche mit ausgedehnten Orangenhainen, Mandel-, Wein- und Ölkulturen liefern immer wieder den landschaftlichen Hintergrund für „das andere Mallorca“.

Unsere Reise führt Sie durch herrliche Bergregionen der Serra de Tramuntana nach Sóller und Valdemossa, wo George Sand und Fréderic Chopin 1838/39 ihren berühmt-berüchtigten „Winter auf Mallorca“ im Kartäuserkloster verbrachten, und zu dem berühmten Wallfahrtskloster Lluc. Und schließlich lernen Sie auch den reizvollen Nordwesten mit dem Künstlerdorf Pollença und den Nordosten mit dem reizvollen historischen Städtchen Arta kennen! 

Mallorca mit Kunst und Muße

„Das Besondere der Balearen, und vor allem Mallorcas ist die Vielfalt von Facetten, der berauschende Reichtum auf kleinstem Raum: voller Überraschungen, Gegensätze und Widersprüche. Man könnte meinen, die Natur habe sich bemüht, hier eine Sammlung erlesener Einzelstücke zu präsentieren, eine wahre Anthologie der Landschaften.“
Miguel dels Sants Oliver (1864-1920), zit. Nach „Mallorca. Ein literarisches Porträt, hg. von Sieglinde Oehrlein, Insel TB, 1998, S. 133

 Mallorca mit Kunst und Muße

„Ich bin in Palma, umgeben von Palmen, Zedern, Kakteen, Olivenbäumen, Orangen- und Zitronenbäumen, Aloen, Feigen- und Granatapfelbäumen… lauter Bäume, die wir im Jardin des Plantes nur in Treibhäusern zu sehen bekommen. Der Himmel leuchtet türkis, das Meer ultramarin, die Berge smaragden, und die Luft ist himmlisch. Den ganzen Tag scheint die Sonne. Alle laufen in Sommerkleidern herum, weil es so warm ist. Nachts hören wir stundenlang Gesang und Gitarrenspiel.“
Zitat aus: Bernadette Chovelon und Christian Abbadie, „Die Kartause von Valdemoassa. George Sand und Chopin auf Mallorca”, Editions Payot & Rivages, 2008

 

Zur Küche Mallorcas 

„Sich der Kochkunst einer Ortschaft zu nähern, ähnelt einer Reise. Es ist eine Art und Weise, neue Gegenden durch ihre Gerichte zu erkunden.“
Zitat aus: Mallorca. Gastronomie und Kochkunst, Verlag Triangle Postals, S. 7

Mallorca mit Kunst und Muße

Mallorca ist ein „Schmelztiegel“ der Kulturen und somit auch der Küche! Byzantinische, römische, jüdische, maurische und katalanische Einflüsse finden sich bis heute in der traditionellen Inselküche in einer ganz eigenen - eben mallorquinischen - Ausprägung.

„Die Gastronomie der Insel ist ein vollendetes Beispiel für die Anpassung an die Umwelt, sowie ein Treffpunkt der Kulturen, die sich hier angesiedelt hatten.“
Zitat aus: Mallorca. Gastronomie und Kochkunst, Triangle Postals, S. 8

Mallorca bietet aufgrund seines Klimas, seiner Lage und seiner langen Kultur- und kulinarischen Geschichte eine fast unglaubliche Fülle an landwirtschaftlichen Produkten, - sei es Gemüse, Früchte, oder Fleisch - und an Produkten des Meeres.

Genannt seien hier: Oliven, Mandeln, Orangen und Zitronen, Aprikosen, Quitten, Kaktusfeigen, Granatapfel, Datteln und Feigen, Rosinen und Honig. Gemüse wie Auberginen, Artischocken, Tomaten, Kapern, Peperoncini, Spinat und Mangold. Hülsenfrüchte wie Bohnen und Kicherebsen, Schnecken. Muscheln, eine Vielfalt an Fischen und anderem Meeresgetier, und das geschätzte Fleisch einer besonderen Schweinerasse der Insel, dem Porc negre.

Mallorca mit Kunst und Muße

Das Besondere an der mallorquinischen Küche ist jedoch nicht nur die große Vielfalt, sondern eben auch die ganz speziellen Kombinationen: So ist typisch die Kombination von Fleisch und Fisch mit Gemüse, Früchten und Mandeln, z. B. Filet vom porc negre gefüllt mit frischen Feigen in einer Rotweinsauce oder Fisch mit Mangold und einer Kräuter-Mandelkruste.

Mallorca mit Kunst und Muße

 

Unser Rezept-Tipp für Sie

Laden Sie doch einmal Freunde oder Bekannte zu einem kulinarischen Mallorca-Abend ein und träumen Sie sich mithilfe dieser kulinarischen Genüssen auf diese wundervolle Insel!

Die vorgestellten Rezepte sind alle von uns erprobt, sie sind leicht nach zu kochen und schmecken köstlich!

Wir von ReiseKunst wünschen Ihnen einen gelungenen Abend und „Bon profit!“ (das heißt „Guten Appetit!“ auf mallorquin)

Mallorca mit Kunst und Muße

 

Mallorquinischer Fisch aus dem Backofen (Peix en es forn)

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Fischfilet (Kabeljau, Rotbarsch, Lachs etc)
  • 4 große Kartoffeln
  • 4 Portionen Spinat oder Mangold
  • 30 g Rosinen
  • 30 g Pinienkerne oder Mandelstifte
  • 4 Koblauchzehen
  • 4 mittelgroße Tomaten gehackt oder 1 Dose gehackte Tomaten, abgetropft
  • Öl zum Braten
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie kleingehackt
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • ¼ trockener Weisswein

Zubereitung:

Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne in reichlich Öl goldgelb anbraten, bis sie gar, aber noch bissfest, sind. Die Kartoffeln in einer Backofenform (wenn man hat in einer mallorquinischen Greixonera) auslegen. In der Pfanne mit dem verbliebenen Öl die Nüsse anrösten, herausnehmen und beiseite stellen.

Den Fisch mit Zitronensaft einreiben, salzen und pfeffern und in der Pfanne mit dem verbliebenen Öl anbraten und dann auf die Kartoffeln legen.

In einer zweiten Pfanne den zerstoßenen Knoblauch, die in Scheiben geschnittenen Frühlingszwiebeln und die gehackten Tomaten anbraten. Den Spinat bzw. Mangold (ohne Stiele) waschen, in Salzwasser blanchieren und kurz mitbraten.

Das Gemüse nun über den Fisch geben, mit den Nüssen, Petersilie und Frühlingszwiebeln bestreuen, mit Wein auffüllen. Das Ganze ca. 30 Minuten bei 200 Grad backen.

 

Zum Wein Mallorcas

Der Weinanbau auf Mallorca hat eine sehr alte, jahrhundertlange Tradition. Aber auch hier vernichtete schließlich Ende des 19. Jahrhunderts die Reblaus den größten Teil der Weinstöcke.

Erst seit ca. 15 Jahren beginnt der Weinbau auf der Balearen-Insel sich wieder zu entwickeln, , sowohl im Hinblick auf Quantität als auch auf Qualität. Eine neue Generation der mallorquinischen Weinanbauer produziert wunderbare charaktervolle Weine – teils aus autochtonen Rebsorten - , die sich großer Nachfrage und inzwischen auch hoher internationaler Anerkennung efreuen.

Wir empfehlen zu unserem Rezept-Tipp natürlich einen mallorquinischen Rotwein, sei es aus der Gegend von Binissalem oder Llevant. Es ist nicht ganz einfach, in Deutschland Wein aus Mallorca zu bekommen. Mit ein bißchen Glück finden Sie diesen aber doch bei Ihrem Weinhändler vor Ort. Oder Sie nehmen ersatzweise einen Wein aus Katalonien.

Mallorca mit Kunst und Muße

 

Unsere Buchtipps für Sie

George Sand „Ein Winter auf Mallorca“
Zusammen mit ihren Kindern und ihrem Geliebten Frederic Chopin verbrachte George Sand den Winter 1838 auf Mallorca in der Kartause von Valdemossa. In diesem Reisebericht beschreibt sie mit Esprit, detailliert und amüsant, ihre Erfahrungen mit der 'Patchwork-Familie' sowie mit den ihr ganz und gar befremdlichen Einheimischen. Ein Klassiker der Weltliteratur!

Vito von Eichborn „Mein Mallorca“
Mare Verlag, 2013
Ein unterhaltsames und zugleich erhellendes Buch des Publizisten und Verlegers Vito von Eichborn, der einige Jahre auf Mallorca verbracht und den mallorquinischen Alltag in all seinen Facetten und mit all seinen Besonderheiten und Überraschungen erlebt hat.

Eva Gesine Baur „Essen und Trinken mit George Sand auf Mallorca“
dtv Taschenbuch Verlag, 2003
Eva Gesine Baur ist als promovierte Kulturhistorikerin und profunde Mallorca-Kennerin insbesondere fasziniert von der Kulturgeschichte des Essens und Trinkens. Ein anregendes Buch mit Originaltexten aus „Winter auf Mallorca“, mit interessanten Abbildungen und Rezepten.

 

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